Ward's Island

Ein sonniger Wintertag eignet sich hervorragend für die Entdeckung von Ward’s Island und einem tollen Blick auf die Skyline von Toronto.

Deshalb sind wir am Nachmittag zum Hafen gefahren und haben ein Ticket für die Fähre gekauft. Das Ticket kostet 7,71 kanadische Dollar pro Person und gilt automatisch für Hin- und Rückfahrt. Im Sommer fahren Fähren zu allen vorgelagerten Inseln von Toronto, im Winter ist jedoch nur Ward’s Island per Fähre mit dem Festland verbunden.

 

Die Fähre ist recht klein aber ausreichend. In der Mitte ist Platz für einzelne Autos und zu beiden Seiten befinden sich warme, schlauchförmige Aufenthaltsräume für die Passagiere. Die Überfahrt dauert circa 15 Minuten und bietet einen tollen Blick auf Toronto. Deshalb waren, trotz des kalten Windes, die meisten Passagiere draußen und haben jede Menge Fotos geschossen.

Durch den kalten Winter war der Hafen im großen Ontario See gefroren und nun langsam am Auftauen. Dadurch konnten wir schon auf der Überfahrt eine tolle Atmosphäre genießen. Ward’s Island bietet im Winter zwar nicht so viele Attraktionen, aber natürlich ist der Blick auf die Skyline von Toronto die beste Sehenswürdigkeit.

Auf der Insel angekommen, haben wir daher erst einige Zeit die Aussicht genossen. Anschließend haben wir uns näher umgesehen – die Skyline fast immer im Blick. Auf der gegenüberliegenden Seite der Insel haben wir einen schönen Strandspaziergang genießen können, welcher auch viel wärmer war als der letzte. Dabei waren die großen Eisblöcke am Strand natürlich ganz besonders faszinierend.

Eigentlich wollten wir mit der nächsten Fähre zurück fahren, circa 45 Minuten nach unserer Ankunft. Da wir aber die Zeit ein bisschen vertrödelt haben, mussten wir eine Stunde länger auf die Rückfahrt warten. Was jetzt nicht sonderlich tragisch war. Zwar hatte das Café leider nicht geöffnet, aber neben dem Anlegeplatz der Fähre gibt es einen beheizten Warteraum, in welchem man sich aufwärmen kann, so dass man nicht im Kalten warten muss. Die Fähre fuhr wirklich sehr pünktlich und natürlich haben wir auch die Rückfahrt wieder genießen können, insbesondere da die Sonne langsam am Untergehen war und dabei ein tolles Licht auf den See geworfen hat.

 

 

 

 

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